Erste Corona taugliche Beratertaschen an Mobile WOHNBERATER übergeben

Die Vorsitzende des Kreisseniorenrats Rastatt, Doris Schmith-Velten, übergibt Corona-Beratertasche an ehrenamtliche Wohnberater vl: Gerhard Bitzer, Doris Schmith-Velten, Marianne Götz und Rudolf Fritz.

Die ersten Corona taugliche Beratertaschen hat die Vorsitzende des Kreisseniorenrats Doris Schmith-Velten an ehrenamtliche Wohnberater übergeben, die ihre vor Ort Beratung nach der Corona Pause wieder aufnehmen wollen.
Vor dem Hintergrund, dass plötzliche gesundheitliche Einschränkungen, beispielsweise nach einem Schlaganfall, vor Corona nicht Halt machen und nach solchen Ereignissen oft eine Anpassung der Wohnung erforderlich werden, Angehörige nach Hilfen suchen, die während der Corona-Kontaktsperre sich auf telefonische Beratungen beschränken musste. Die Corona-Einschränkungen wurden von der Landesregierung nach und nach wieder zurückgenommen, weshalb die ehrenamtliche mobile Wohnberatung des Kreisseniorenrats unter Einhaltung der Grundregeln (Abstand halten, vor und nach dem Besuch Hände desinfizieren sowie einen Mund-/Nasenschutz) die Vor-Ort-Beratung wieder aufnehmen will. Um die Arbeit der ehrenamtlichen Wohnberater zu unterstützen und ihnen das nötige Rüstzeug mitzugeben, hat der stellvertretende Vorsitzende Josef Elter des Kreisseniorenrats spezielle Berater-Taschen zusammengestellt. Die Vorsitzende bedankte sich für großzügige Sachspenden vom Landratsamts Rastatt sowie der Firma Wertheimer (Hagebau) und von Uma Schreibgeräte (Ullmann GmbH), die unter anderem Mund-/Nasenschutz, Handdesinfektionsmittel und desinfizierende Wischtücher sowie ein Maßband, Schreibzeug und Formblätter, Broschüren und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt haben.
Bei einem Hausbesuch überprüfen jeweils zwei Wohnberaterinnen/Wohnberater des Kreisseniorenrats Rastatt e.V., gemeinsam mit den hilfesuchenden Senioren und möglichst deren Angehörigen, ob und gegebenenfalls wie bei Schwierigkeiten bei der Benutzung einzelner Ausstattungselemente wie beispielsweise der Treppe oder der Badewanne etwas verändert werden kann, wie Sturzrisiken in der Wohnung minimiert werden können, sich die jeweilige Situation erleichtern lässt und sie informieren außerdem über mögliche Hilfsmittel und finanzielle Unterstützungen.