Klausurtag des KSR-Vorstands im Hotel am Froschbächel in Bühl

Eine umfangreiche Themenvielfalt behandelten die Vorstandsmitglieder bei ihrer  Klausurtagung am 17. Januar 2020 im Hotel am Froschbächel in Bühl. Mit Blick auf den Auszug aus der Satzung „§ 2 Zweck und Aufgaben“ zeigte sich die Vorsitzende überzeugt, der KSR ist gut unterwegs und hat keinen Nachholbedarf. Weitere Themen waren unter anderem:

  • Mobile Wohnberatung
    Der stellvertretende Vorsitzende Josef Elter informierte über seine wenig erfolgreiche Fortbildung in Iserlohn, den Stand der Arbeiten für ein Hand-Out, die geplante Aus- und Fortbildung der Wohnberater in Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Schule in Rastatt. Auf Nachfrage, ob eine Betreuung der Beratenen über den 1. Termin hinaus geplant ist, bestätigte Elter, wir können in der Regel nur einen Weg aufzeigen und bei erneuter Anforderung weitere Hilfestellungen gaben. Personell ist eine dauerhafte Beratung bis erfolgreichen Abschluss der Maßnahmen nicht leistbar.
  • ASA-Projekttage an Schulen
    Die Vorsitzende dankte ihrem Stellvertreter, ohne dessen Know-how die Präsentationen des ASA in dem Umfang nicht möglich wäre. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sind mit dem Angebot rundum zufrieden, haben bei der Evaluation keine Ergänzungs- oder Änderungswünsche geäußert, fasste Monika Rapp die Ergebnisse der beiden letzten Aktionen zusammen. Wenig optimistisch wird die Gewinnung weitere Mitarbeiter für den ASA über Pressearbeit gesehen. Josef, Monika und Hildegard sind der Auffassung, dass das augenblickliche System, wir zeigen es einmal und anschließend legen sich die Schüler den ASA gegenseitig an, sehr gut funktioniert und beibehalten werden kann.
  • Kommunale Gesundheitskonferenz (KG)
    Begeisternd berichtete Dr. Margret Burget-Behm ) mit einer ppt-Präsentation über die Arbeit der Kommunalen Gesundheitskonferenz, sie bezeichnete die KG als interessanten Arbeitskreis der richtig Lust auf Mitarbeit mache. Sie bemängelte, dass der Stellenwert der Pflegekräfte mangelhaft ist und die Pflegekassen im Gegensatz zu den Krankenkassen keine Prävention betreiben. Sie begrüßt und unterstützt die Aktion der WHO, die „2020 – Jahr der Pflegenden und Hebammen“ ausgerufen hat und begrüßte ausdrücklich „Aufsuchende Bewegungsangebote“, wie sie beispielsweise vom DRK angeboten werden.
    In der angeregten Diskussion wurde mehrfach betont, dass ältere Menschen vielfach auf einen „Kümmerer“ angewiesen sind, der ihnen, insbesondere wenn ein Partner verstorben ist, bei der Bewältigung der Alltagsprobleme hilft.
    Josef regte einen „Pflegeleistungszug“ an, in dem Pflegekräfte, Interessierte sowie VIP´s zu einem bestimmten Termin mitfahren und im Zug für mehr Anerkennung in der Gesellschaft mehr geworben wird. Das Thema soll in der nächsten Vorstandssitzung vertieft werden.
  • Seniorenfreundlicher Service
    Hilde Knapp und Gerhard Bitzer berichteten von den bisherigen Aktionen. Aktuell gibt es nur in Bühlertal und Kuppenheim zertifizierte Betriebe, die übrigen Zertifikate in Rastatt, Bietigheim, Durmersheim, Sinzheim, Bischweier, Gaggenau sind abgelaufen. Vor dem Hintergrund der hohen Kosten für die Aufkleber plädierte die Vorsitzende für die weitere Nutzung der Aufkleber mit dem alten Logo des KSR. Einig waren sich die Vorstandsmitglieder, dass der Verwaltungsaufwand, alle Betriebe müssen erneut angeschrieben und zu einer Mitarbeit motiviert werden, ohne die Unterstützung des Landratsamts nicht leistbar ist. Außerdem wurde darüber diskutiert, ob die Aktion des Landesseniorenrats in Gemeinden und Ortsteilen, in denen es keine Alternativen gibt, überhaupt sinnvoll ist.
  • Verkehrssicherheit im Alter
    Die Vorsitzende berichtete über die geplante Veranstaltung, eventuell in Kooperation mit SR Bühl, sowie der Polizei, Verkehrswacht, Fahrschule Michel, Apotheker, Optiker und Akustikern. Vor dem Hintergrund und den Erfahrungen in Gaggenau, Forbach und Bühl, dass die Zielgruppe nicht von sich aus zu einer solchen Veranstaltung gehen, soll auf die Veranstaltung verzichtet werden und die Themen in bestehende Veranstaltungen eingebettet werden.
  • Psychische Gesundheit im Alter
    Rudolf Fritz betonte nochmals die Wichtigkeit des Themas, das als Vortrag bei der Mitgliederversammlung eingeplant war. Alternativ ist nun ein Runder Tisch mit dem Vortrag von Eva-Christiane Pantke-Ehlers vom Gesundheitsamt Rastatt am 8. April 2020, möglichst in Muggensturm mit Vorstellung des neuen Seniorenrats stattfinden.
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Die Vorsitzende dankte Hans Riemer für sein Engagement und den umfangreichen Bericht „15 Jahre Kreisseniorenrat“, der durch eine kurze Auflistung der aktuellen Angebote ergänzt werden soll. Hans berichtete, dass es zwar viel Presseberichte schreibt, die wenigsten mangels Aktualität beziehungsweise Neuheit von den Tageszeitungen abgedruckt werden.
    Als Veranstaltung schlug die Vorsitzende und Josef die Präsentation des KSR bei der Aktion „Gesundheit im Park“ vor.
  • Neue Projekte – Planung – Termine
    – Die Vorsitzende schlug vor, im Dezember zusammen mit der Altenpflegeschule
    den Adventsmarkt in Bühl zu besuchen.
    – Sie erinnerte an Vortrag „Enkeltrick“ oder schlauer gegen Klauer mit Ralf Kaufmann
    vom Polizeipräsidium Offenburg, DRK-KV Bühl-Achern am 21.01.2020 15 Uhr.
    – An dem Termin der Regionale Arbeitsgruppe KSR Karlsruhe und des SR Karlsruhe
    am 5.2.2020 kann die Vorsitzende nicht teilnehmen und will daher einen neuen
    Termin zum Erfahrungsaustausch mit dem SR Karlsruhe vereinbaren